Katzennachwuchs stoppen
Im Tierheim Arche Noah wurden bis Ende April 1408 (!) freilebende Katzen kastriert und wurde damit ein wichtiger Beitrag zum Stopp der Katzenvermehrung geleistet. Kein anderer österreichischer Verein kann mit solchen Kastrationszahlen aufwarten. Kein Wunder, denn der Aktive Tierschutz Steiermark hat auf diesem Gebiet mit Sicherheit die größte Erfahrung.
Trotz aller Bemühungen, so viele Katzen wie möglich zu kastrieren, gibt es doch allerorts Katzennachwuchs. Die Unvernunft und Uneinsichtigkeit vieler Katzenbesitzer trägt dazu wesentlich bei. Sie wollen auf jeden Fall Nachwuchs, auch wenn sie nicht wissen, wohin mit den jungen Katzen. Sie sind halt so lieb! Manche Katzenbesitzer glauben aber auch, dass eine Kastration ihrer Katze schadet – gesundheitlich oder dahingehend, dass die Katze dann nicht mehr so fleißig auf Mäusejagd geht. Alles Mumpitz! Die Kastration ist für die Gesundheit einer Katze eher förderlich als schädlich und eine brave Mäusejägerin ist bleibt und eine brave Mäusejägerin – auch nach der Kastration.
Und ganz wichtig: Für Katzenbesitzer, deren Katzen Zugang ins Freie haben, ist die Kastration sogar gesetzlich vorgeschrieben (2. Tierhaltungsverordung, Mindestanforderungen für die Haltung von Katzen, Punkt 10).
7. 6. 2011
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