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Katzenprobleme im Sommer

Gerade in den Sommermonaten wird das Problem freilebender, sich ständig vermehrender Katzen besonders evident, erreichen den Aktiven Tierschutz doch täglich unzählige Hilfeersuchen von Tierfreunden, die sich solch herrenloser Tiere annehmen.

Diese Geschöpfe zählen zu den Ärmsten der Armen. Meist leben sie völlig sich selbst überlassen auf Dachböden, Heuböden, in Hinterhöfen und auf Bauernhöfen. Bei Krankheit oder Verletzung gehen sie meist elend zugrunde, weil sie niemand zum Tierarzt bringt. Sie leiden Hunger, sofern nicht Tierfreunde mit Futter helfend eingreifen. Und sie vermehren sich ohne Ende.

Oft aber geht es auch um Katzen auf Campingplätzen, bei Ferienhäusern und Almhütten oder in Heimgärten. Die Katzenfreunde, die jetzt im Sommer die Tiere betreuen, machen sich verständlicherweise Sorgen, was mit den Katzen nach der Sommersaison passiert. Die Aufnahme solcher Tiere im Tierheim ist sicher die – für die Tiere gesehen – die schlechteste aller Lösungen und nur im ärgsten Notfall tragbar. Wer an solchen Orten beginnt, Katzen zu füttern,  muss auch über die Sommersaison hinaus die Verantwortung tragen und für eine ordnungsgemäße Versorgung und Unterbringung der Tiere während der Wintermonate sorgen. Gerne sind wir hier mit der Kastration der Tiere und der Zurverfügungstellung von Futter und Katzenhäuschen als wärmende Unterkunft behilflich.

Der Aktive Tierschutz Steiermark ist österreichweit der einzige Verein, der mit einer umfassenden und dauerhaften Kastrationsaktion diesem Problem entgegenwirkt. An mehreren Tagen pro Woche werden im Tierspital des Tierheimes Arche Noah bis zu 35 Katzen täglich kastriert und damit ein entscheidender Beitrag zur Eindämmung der unkontrollierten Vermehrung herrenloser Katzen geleistet, denn immerhin kann eine Katze jährlich zwei mal bis zu 6 Junge bekommen!

 

29. 7. 2011