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Tiere stehen im Dreck

Immer wieder bekommen unsere Tierinspektoren Meldungen, dass Tiere auf Weiden zentimeterdick im Morast stehen und über und über mit Schmutz bedeckt sind. Meist sind solche Anrufe über angeblich schlechte Tierhaltung blinder Alarm. Gerade in Übergangszeiten, aber auch an milden Wintertagen, kommt es häufig vor, dass der Weideboden sehr weich wird und die Tiere naturgegeben mit ihren Hufen bzw. Klauen einsinken. Schlammbespritzt scheint es dann häufig, als ob die Tiere verwahrlost wären. 

Wir geben hier jedoch zu bedenken, dass die Weidetiere, sofern es nicht zu kalt ist, eine Haltung im Freien, gegenüber der im Stall, vorziehen.  

Natürlich gehen unsere Tierinspektoren jeder Meldung nach und versuchen jeden Missstand aufzudecken und eine Verbesserung der Haltungsbedingungen anzustreben. Bei Uneinsichtigkeit der Tierhalter wird der Fall an die zuständige Behörde weitergeleitet. 

02.02.2012