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Unsere Katzenhilfe-Mitarbeiterin berichtet

                                                                                                                                                                                29. 4. 2011

Martina Moder ist seit mehr als einem Jahr in der Katzenhilfe tätig und tagtäglich mit dem Leid herrenloser Katzen konfrontiert. Sie berichtet von ihren jüngsten Fällen:

„Aus St. Stefan ob Stainz erhielten wir einen Hilferuf von einem Buschenschank. Die Zahl der dort herrenlos herumstreunenden Katzen nahm immer mehr zu und führte schon zu Problemen im Gastbetrieb. Die Katzen bettelten an den Tischen und es bestand die Gefahr, dass überhaupt verlangt wird, dass die Katzen ganz weg müssen, denn nicht jeder Gast ist ein Tierfreund. Die Buschenschankbetreiber selbst aber waren durchaus tierfreundlich eingestellt und nahmen unsere Kastrationshilfe gerne in Anspruch. Es wurden schließlich 17 Katzen eingefangen, in die Tierklinik gebracht, operiert und wieder zurückgebracht. Viele Stunden Arbeit und viele Fahrten waren notwendig, um das über die Bühne zu bringen.

In der Nähe von Gleisdorf wiederum ersuchte eine Frau für eine betagte Verwandte um Hilfe, da diese mehr als 10 herrenlose Katzen fütterte, die aber alle nicht kastriert waren. Die betagte Frau wurde aufgesucht und es wurde ihr als Ersthilfe Futter gebracht. Dann nahmen wir die Kastration in Angriff. Da die Tiere sehr scheu sind, verbrachte ich viele Stunden mit dem Einfangen. Auch alle Fahrten wurden von uns übernommen. Jetzt aber sind die Tiere alle kastriert, es gibt keinen Nachwuchs mehr und die betagte Dame bekommt auch regelmäßig eine Futterbeihilfe. Sie ist jetzt überglücklich, dass ihr so rasch und unbürokratisch geholfen wurde“.

Das sind nur zwei der vielen, vielen Fälle, die die Katzenhilfe Tag für Tag bearbeitet. Wenn auch Sie Hilfe brauchen, wenden Sie unter 0316/42 19 42 an uns.