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Unsere Liste der pelzfreien Geschäfte findet großen Anklang!

Viele TierschützerInnen zeigen sich sehr erfreut über diese übersichtlich zusammengetragenen Informationen, die wir selbverständlich ständig aktualisieren werden.

Es ist auch sehr erfreulich, dass sich Geschäfte bei uns melden, um ihren Namen auf die Liste setzen zu lassen. So z. B. "Naturtextilien Perviva" in der Reitschulgasse 5, deren Produkte nicht nur absolut pelzfrei, sondern ökologisch und ausschließlich fair gehandelt sind.

Auch uns hat die Tatsache sehr verwundert, dass viele VerkäuferInnen nicht wissen, ob das Geschäft, in dem sie arbeiten, Pelze verkauft. Leider sind viele Textilien noch nicht ausreichend gekennzeichnet, was sowohl bei VerkäuferInnen als auch bei KonsumentInnen zu Mißverständnissen führt.

Die Neue EU-Textilkennzeichnungsverordnung besagt, dass es für Textilien, die mindestens zu 80 % aus Textilfasern bestehen, eine Kennzeichnungspflicht für nichttextile Teile tierischen Ursprungs gibt: Lederlabels an Jeans, Knöpfe aus Horn, Pelzverbrämungen, etc. müssen demnach ab November 2014 gekennzeichnet sein. Produkte, die nicht gekennzeichnet sind, dürfen ab diesem Datum nicht verkauft werden!

Um bis dahin selbst prüfen zu können, was man beim Einkauf in den Händen hält, möchten wir 3 Tests vorstellen, mit deren Hilfe man Tierpelz von Kunstpelz unterscheiden kann.

1. Scheiteltest

Scheiteln sie die Haare des zu prüfenden Stückes: Wenn der Scheitel die Sicht auf Haut freigibt, handelt es sich um Leder und ist somit ein Tierpelz. Wenn man jedoch ein textiles Gewebe aus Fäden erkennen kann, handelt es sich um Webpelz.

2. Nadeltest

Oft ist das Stück so eingefärbt, dass man nicht erkennen kann, ob es sich um gegerbte Haut oder textiles Gewebe handelt. In so einem Fall kann man eine Nadel (Brosche oder Button) zu Hilfe nehmen: Lässt sich die Nadel sehr leicht durch das Stück stechen, handel es sich um Stoff und ist demnach Webpelz. Lässt sich die Nadel schwer durchstechen, handelt es sich um Leder und ist somit ein Tierpelz.

3. Flammentest

Oftmals handelt es sich bei den Kleidungsstücken/Verbrämungen um die Überreste eines Tieres, das sehr dünne Haut hat, wie z. B. ein Kaninchen. Der Nadeltest könnte deshalb für weniger geschulte Augen nicht ausreichen. Für folgenden Test sollte man vor die Türe gehen: Man reißt ein Haar aus dem zu prüfenden Stück und hält es in eine Flamme: Wenn man verschmortes Plastik riecht, handelt es sich um Webpelz. Riecht man verbranntes Eiweiß, handelt es sich um die Haare eines Lebewesens.

Unser Standort

Tierschutzhaus Arche Noah d Aktiven Tierschutzes Stmk

Neufeldweg 211
8041 Graz

Telefon +43 316 421942

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